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Frohnauer Hammer

Am 5.11.2009 sind wir innerhalb des Fächerverbindenden Unterrichts zum Frohnauer Hammer gefahren. Mit der Buslinie 210 dauerte die Fahrt eine Stunde ohne Umstieg. Als wir angekommen waren, mussten wir noch 5-10 min. zum Hammer laufen.
Urkundlich erwähnt wird der Standort des Frohnauer Hammers seit dem 15.Jahrhundert. Seitdem wurde er als Getreidemühle, Scherenschmiede und Silberhammer genutzt.
Mit dem Ausbau zum Eisenhammer 1657 erhielt er seine heutige Gestalt.
Außerdem gibt es drei weitere Hammerwerke in Sachsen z.B. der Kupferhammer, Freibergshammer. Der Frohnauer Hammer entstand im späten Mittelalter.
Eine bekannte Silbermünze ist die Schreckenberger Münze die dort geprägt wurde. Wegen der Lautstärke wurden die Arbeiter schwerhörig und konnten diese körperliche Schwerstarbeit nur wenige Jahre ausüben.
Der kleinste Hammer hat Gewicht von 100 kg, der 2. Hammer wiegt 200 kg und der 3. und schwerste wiegt 250 kg. Die Hammer konnten im Betrieb eine Schlagkraft von 12t erzielen. Heute wird bei der Vorführung nur der kleine Hammer verwendet.
Es gibt auch einen Fallhammer er wurde 1918 erbaut, er wurde von Richard Hartmann erbaut. Sein Gesamtgewicht ohne Schabotte (schweres Fundament für Maschinenhämmer) beträgt 7t, sein Fallgewicht beträgt 5884 N und die Schlagzahl pro min. beträgt bis 105.
Anschrift: Museum Frohnauer Hammer, Sehmatal 3, 09456 Annaberg-Buchholz (Ortsteil Frohnau), Telefon: (037 33)22 0 00

Verfasser: Domenik Leiser Kl.9b, Nick Boes Kl.7b