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Vampir-Spektakel in der MS - Gablenz


Als der Mitternachts-Song von E Nomine ertönte, war es endlich soweit: Das Theaterstück `Vampire, Vampire,…´ von den Schülern der siebten Klasse der Gablenzer Mittelschule feierte Premiere. Viele Eltern und auch einige Lehrer wollten es sich nicht entgehen lassen und fanden auch trotz der etwas ungewöhnlichen Zeit den Weg in die Schule. Den Kindern konnte man schon lange vorher die Aufregung in den Gesichtern ablesen, denn endlich sollte sich die lange Mühe auszahlen. Bereits seit fast zwei Jahren probten sie dieses Stück. Nach der letzten Aufführung von `Konferenz der Tiere´ ging es sofort los und Frau Pflugbeil, die die Theater AG leitet, setzte sich an den Schreibtisch und erarbeitete ein neues Werk. So mussten sich alle an neue Rollen und Texte gewöhnen, was nicht ohne Schwierigkeiten verlief. „Natürlich fiel es mir schwer, mir den vielen Text zu merken. Aber es ging schon besser als beim ersten Stück und wir hatten auch immer Spaß“, erzählte zum Beispiel David Lehnguth, der mit Anton, dem Menschenjungen, eine der Hauptrollen spielte. Die Geschichte um Anton und Rüdiger, einem Vampir, handelt von der Freundschaft zwischen Menschen und Vampiren, die aber immer wieder durch den Hunger der bleichen Gestalten auf die Probe gestellt wird. Doch auch die Vampire müssen einiges ertragen, denn sie werden von einem Vampirjäger gnadenlos verfolgt. Dieser Stoff bildete die Grundlage für das Stück und wurde von den Schülern fantastisch umgesetzt. Nun müsste man eigentlich alle Darsteller nennen, doch es sollen ein paar Namen ausreichen: So wurde die liebestolle Anna, Rüdigers Schwester, von Lynn Fichtner gespielt, die Rolle des Grafen Dracula übernahm Dave Martin und die immer quengelnde Vampirgroßmutter stellte Julia Jäckel dar.


V A M P I R E

Szene 1

Doch auch die Vampire müssen einiges ertragen, denn sie werden von einem Vampirjäger gnadenlos verfolgt. Dieser Stoff bildete die Grundlage für das Stück und wurde von den Schülern fantastisch umgesetzt. Nun müsste man eigentlich alle Darsteller nennen, doch es sollen ein paar Namen ausreichen: So wurde die liebestolle Anna, Rüdigers Schwester, von Lynn Fichtner gespielt, die Rolle des Grafen Dracula übernahm Dave Martin und die immer quengelnde Vampirgroßmutter stellte Julia Jäckel dar.Einige Spitzen- oft auch auf das wirkliche Leben bezogen- sorgten dafür, dass die Lachmuskeln des Publikums voll auf ihre Kosten kamen. Aber auch das Aussehen der Darsteller kam dem wahrer Schauspieler schon sehr nahe. So sorgte Frau Vick mit ihrer Schminke für detailgetreue und auch gruselige Gesichter. Auch die Zähne waren echt. Frau Lehnguth fertigte sie extra für die Schüler an. „Sie bestehen aus Hülsen, die auch richtige Schauspieler verwenden“, verriet sie. „Für mich war es eine Herausforderung, denn obwohl ich Zahnärztin bin, ist dies ein völlig neues Feld für mich. Ich konnte einige nützliche Erfahrungen sammeln und werde so etwas mit Sicherheit auch in Zukunft wieder machen.“

Auch die Zähne waren echt. Frau Lehnguth fertigte sie extra für die Schüler an. „Sie bestehen aus Hülsen, die auch richtige Schauspieler verwenden“, verriet sie. „Für mich war es eine Herausforderung, denn obwohl ich Zahnärztin bin, ist dies ein völlig neues Feld für mich. Ich konnte einige nützliche Erfahrungen sammeln und werde so etwas mit Sicherheit auch in Zukunft wieder machen.“Auch neben der Bühne war die Organisation optimal. So gab es für die Zuschauer Vampirgummitierchen und echtes rotes `Blutbrot´, welches natürlich mit Blutwurst belegt war. Frau Eckert, die Hauswirtschaftslehrerin, die für die Verpflegung zuständig war, verriet bereitwillig das Rezept: „Ich habe zwei Arten gebacken, die eine enthält Möhren- und die andere Tomatensaft.“ Als der tosende Applaus nach dem letzten Akt des Stückes schließlich abebbte, bedankte sich noch einmal Frau Zihang, die Schulleiterin der Mittelschule Gablenz, bei den Akteuren. „Es war eine fantastische Leistung aller Beteiligten. Man kann sich kaum vorstellen, wie viel Arbeit wirklich in dem Stück steckt. Deshalb wäre es eigentlich schade, wenn es nur ein einziges Mal gespielt würde.“ Diesen Worten kann man sich nur voll und ganz anschließen. Und vielleicht verwirklichen einige der Schüler ihre Leidenschaft ja auch im späteren Leben, sodass man sie am Chemnitzer Theater bewundern kann… (kupf)

Szene 2
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