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Schulprogramm der Mittelschule Gablenz


Vorwort

Lehrer, Eltern und Schüler der Mittelschule Gablenz haben das nachstehende Schulprogramm entwickelt, welches die Grundlage für unsere gemeinsame Arbeit ist.
Ziel ist, unsere Kinder zu gesunden, motivierten, kommunikativen, toleranten und selbstbewussten jungen Menschen zu erziehen.
Wir legen Wert auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit von Schulleitung, Lehrern, technischen Mitarbeitern, Eltern, Schülern und Sozialarbeiterin.
Die Regeln unserer Schule sollen helfen, diesen Anspruch zu verwirklichen.
Das Schulprogramm wird Spiegel unserer Arbeit sein, unsere Projekte und Partner vorstellen und damit zur Grundlage für die Entscheidung der Eltern und Schüler die Mittelschule Gablenz als weiterführende Einrichtung nach Klasse 4 zu besuchen.

I. Statistik (Stand 10.08.2009)

1. Wer sind wir?
  • Wir sind 241 Schüler in 10 Klassen, und je eine Hauptschulgruppe in den Klassenstufen 7 und 9.
  • Der Großteil der Schüler kommt aus den Stadtteilen Gablenz, Adelsberg, und Sonnenberg; die Schüler der Klassen 5 kommen aus 12 Grundschulen.
  • Die Klassenstärken liegen im Durchschnitt bei 25 Schülern.
  • Zu Beginn des Schuljahres nehmen wir wieder neue Schüler in allen Klassen auf.
  • Es unterrichten 25 Lehrer.
  • Die Schule verfügt über 15 Klassenzimmer.
  • Neue Fachkabinette haben wir für T/C und Technik, Küche, Nähkabinett, Informatik, Chemie und Physik.
  • Die Turnhalle und die Umkleide- und Nebenräume wurden 2004 saniert.
  • Im Schulgelände befindet sich unser Sportplatz, der im Unterricht und in der Freizeit gern von den Schülern genutzt wird.
  • Unseren Schulhof nutzen wir auch zu Unterrichtszwecken als Klassenzimmer im Grünen.
  • Für festliche Zwecke steht eine Aula zur Verfügung, die nach der Renovierung in neuem Glanz erstrahlt, außerdem wurde neue Technik installiert.
  • Ab Oktober 2008 erfolgten die Teilsanierung der Schule einschl. der kompletten Dachsanierung sowie bauliche Maßnahmen des Unfall- und Brandschutzes.

2. Wo sind wir?
  • im Zentrum des Ortsteiles Gablenz
  • Anbindung an CVAG Straßenbahn 5, Buslinien 43 und 83
  • Einrichtungen im unmittelbaren Umfeld, die für Unterricht und außerunterrichtliche Angebote genutzt werden:
    • Schwimmhalle Gablenz
    • Arche (Jugendclub)
    • IHK Chemnitz
    • Schauspielhaus, Opernhaus
    • Museen in der Innenstadt
    • verschiedene Krankenkassen (Berufsvorbereitung)
    • Stadtmission (Projekte mit Schülern und Klassen)
    • BSZ für Wirtschaft I, Lutherstraße; Hartmannschule; Handwerkerschule BSZ für Ernährung und Hauswirtschaft (Berufsorientierung)
    • „Sodexho“ als Anbieter des Mittagessens

3. Wie sind wir erreichbar?

Adresse:

Mittelschule Gablenz, Adelsbergstraße 90, 09126 Chemnitz

Telefon:

0371.50710

Telefax:

0371.5905962

E-Mail:

ms-gablenz@schulen-chemnitz.de

Homepage:

www.ms-gablenz.de


II. Leitbilder

1.Unterricht und pädagogische Arbeit
Ziel unserer Unterrichtsarbeit ist die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen ihres Lebens und der zukünftigen Arbeitswelt. Dazu wollen wir den neuesten Wissensstand im Rahmen einer Unterrichtsgestaltung vermitteln, die den unterschiedlichen Begabungen der Schüler entgegen kommt.
Lernen und Lehren sollen Freude bereiten, bedeuten aber andererseits auch Kraft, Anstrengungsbereitschaft und Überwindung.
Die Förderung und Ermutigung leistungsschwacher Schüler ist Anliegen aller und steht im Vordergrund. In Klasse 5 wird zusätzlich Förderunterricht für leistungsstärkere Schüler angeboten, um deren Fähigkeiten zu fordern. Unseren Fünftklässlern bieten wir als Schnupperkurs die 2. Fremdsprache an. In Klasse 6 entscheiden sich die Kinder für Russisch oder Französisch. Ab diesem Zeitpunkt wird die zweite Fremdsprache abschlussorientiert unterrichtet.
Die Schüler der Klassen 10 können verschiedene Möglichkeiten zur intensiven Prüfungsvorbereitung und der Erlangung sozialer Kompetenzen für einen guten Berufseinstieg nutzen.
Zum Weiterlernen und zur effektiven Freizeitgestaltung stehen unseren Schülern Ganztagesangebote zur Verfügung, die nach individuellen Interessen genutzt werden können.
2.Erziehung
Alle Kinder sollen zu Ehrlichkeit, Pünktlichkeit, Hilfsbereitschaft, Team- und Konfliktfähigkeit erzogen werden.
Wir fordern und fördern soziale Kompetenz und arbeiten gemeinsam gegen Fremdenfeindlichkeit, körperliche und verbale Gewalt und Intoleranz. Auch in diesem Schuljahr wollen wir wieder den Titel „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ verteidigen. Aus diesem Grund hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet, die unter Anleitung verschiedenste Aktivitäten organisieren wird. Außerdem sollen die Schülerinnen und Schüler in der Lage sein, sich Konflikten zu stellen und sie miteinander, nicht gegeneinander ohne Gewalt zu lösen.
Eltern und Lehrer nehmen ihren jeweiligen Erziehungsauftrag wahr, wobei die Eltern sich als wichtigen Partner der Lehrer sehen. Ihre Rechte werden durch den Elternrat wahrgenommen.
3.Schulklima
An unserer Schule sollen sich Schüler, Lehrer und Eltern wohl fühlen, weil sie sich mit Respekt und Achtung begegnen.
Die Klassenzimmer, Gänge und das Schulgelände werden von Schülern und Lehrern ansprechend gestaltet.
Gemeinsame Feste und Veranstaltungen auf verschiedenen Gebieten sind im Schuljahresablauf fest verankert. Eltern sollen motiviert werden, sich aktiv an schulischen Veranstaltungen zu beteiligen.
Umfragen unter Schülern und Eltern fördern das Klima an der Schule.

III. Festlegungen für das Schuljahr 2009/2010

Zu 1. Unterricht und pädagogische Arbeit

Schwerpunkt
Maßnahmen
Termine
Verantwortlichkeit
SCHILF
  • Internet und Handys - welche Gefahren bergen sie.
  • Stressbewältigung im Schulalltag
  • regelmäßige Absprachen in den Fachschaften
  • August
  • Februar 2010
  • fortlaufend
  • Schulleitung
  • Schulleitung
  • Fachschaftsleiter
Klasse 5 Unterricht zum Methodentraining
("Lernen lernen")
wöchentlich Frau Neubauer
Klasse 10 Lerntraining in Vorbereitung der Abschlussprüfungen / Persönlichkeitstraining fortlaufend Frau Kermer
Verbesserung der Lesekompetenz Anwendung geeigneter Methoden fortlaufend FK Deutsch - alle Kollegen
fächerverbindender Unterricht
  • 1. Thema: Mittelalter, Klassen 5 - 10
  • 2. Thema: Menschen/Länder/Sitten - Asien, Klassen 5 - 9(RS)
  • Lernen lernen, Klasse 5
  • Herbstfest
  • Schnupperpraktikum, Klasse 7a
  • Schnupperpraktikum, Klasse 7b
  • 02.11. - 06.11.09
  • 21.06. - 25.06.10
  • 10.08. - 14.08.09
  • 07.10.2009
  • 31.05. - 04.06.10
  • 17.05. - 21.05.10
  • Lehrer der Kl.6
  • Herr Merkert
  • Frau Bauer-Großer, Frau Arnold
  • Frau Schreier, Frau Becher
  • Frau Pittner, Frau Eckert
  • Frau Pittner, Frau Eckert
Förderung von leistungsschwachen und -starken Schülern
  • LRS Deu/Eng, Klassen 5 - 6
  • Förderunterricht Ma, Deu, Eng, Klassen 5 - 6
  • in allen schriftlichen Prüfungsfächern zusätzliche Prüfungsvorbereitung
  • Hausaufgabenhilfe
  • nachschreiben von Klassenarbeiten
  • wöchentlich
  • wöchentlich
  • wöchentlich
  • wöchentlich
  • zentraler Termin
  • Frau Bräuer, Frau Becher
  • Fachlehrer
  • Fachlehrer
  • Frau Pittner
  • Frau Zihang

a) Teilnahme an Wettbewerben
feste Bestandteile sind bereits:
* Geografie V.: Frau Nachtwei
* Informatik V.: Herr Merkert
* Sport (Cross / Fußball / Schwimmen) V.: Herr Kretschmann
* Mathematik-Olympiade V.: Frau Frohberg
* Französisch
* Ethik
Teilnahme an anderen regionalen und überregionalen Wettbewerben entscheidet der Fachlehrer bzw. die Fachkonferenz
b) Berufsorientierung / Berufsberatung
  • Schnupperkurse für die Klassen 7 (V: Schulleitung/Kltr.)
  • Berufswahlpass für die Klassen 7, 9 und 10 (V: WTH-Lehrer)
  • Beratung der Eltern zur beruflichen Ausbildung/ Elternabend (V:Schulleitung)
  • Weiterbildungsveranstaltungen an Berufsschulen (V: alle Kollegen)
  • Berufsstarterwoche für die Klassen 9 (V: Fr. Zihang, WTH-Lehrer)
  • Berufspraktikum für die Klassen 9 (V: WTH-Lehrer)
  • BOB & PIA – Betriebserkundungen in Klasse 9 (V: Frau Otto/Frau Eiltzer)

zu 2. Erziehung
für Courage = Einsatz für Disziplin, Ordnung und Sicherheit

Schwerpunkt
Maßnahmen
Termine
Verantwortlichkeit
Ordnung, Disziplin, Sicherheit
  • Ordnungsgruppe
  • Gemeinsames Achten auf die Einhaltung der Hausordnung
  • laufend
  • laufend
  • Herr Merkert
  • alle
Soziales Engagement verschiedene Aktivitäten
z.B.: Spendensammlung, „Wir helfen uns selbst“ – Saubermachen zum Schuljahresschluss, Weihnachtspäckchen, Chorauftritte, Theateraufführungen, Patenschaftsklassen Klassen 5 und 7
laufend alle
Information Grundschultage - "Schnupperunterricht" für Schüler der Klassen 4 13. + 14..01.10 Fr.Zihang, alle Fachlehrer

...gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit

Schwerpunkt
Maßnahmen
Termine
Verantwortlichkeit
Verschiedene Angebote
  • Gesprächsrunde mit ausländischen Mitbürgern und Projekttage
  • Klasse 9: Fahrt nach England
  • noch offen
  • März 2010
  • Frau Nachtwei, Frau Claus
  • Frau Hoschke, Frau Schreier
Patenschaft mit den BSV 99 Trainingseinheit für interessierte Schüler
Besuch eines Heimspieles mit interessierten Schülern
noch offen Hr.Kretschmann
Titelverteidigung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ als Resultat vorheriger Maßnahmen laufend alle am Schulleben beteiligten

zu 3. Zusammenarbeit mit den Eltern

Schwerpunkt
Maßnahmen
Termine
Verantwortlichkeit
Information der Eltern
  • regelmäßige Sitzungen des Elternrats
  • Elternsprechstunden
  • Karteikarten zur Information über den Leistungsstand
  • Elternabende:
    1. EA
    2. EA zu päd. Schwerpunktenund Berufsorientierung
  • ca. aller 2 Monate
  • ca. aller 2 Monate
  • fortlaufend
  • August 2009
    Februar/März 2010
  • Elternratsvorsitzender, Schulleiter
  • Fach- und Klassenlehrer
  • Klassenlehrer
  • Schulleitung, Klassenlehrer

Unsere Schulregeln für Schüler und Lehrer

Alle sind mitverantwortlich, dass unser Schulalltag gelingt.

Deshalb legen wir Folgendes fest:
1.Ich verhalte mich anderen gegenüber höflich, ehrlich und fair.
2.Ich verletze und beleidige keinen, weder durch Worte noch durch Taten.
3.Ich achte das Schuleigentum und das Eigentum anderer.
4.Ich sorge mit für eine saubere Schule.
5.Ich komme pünktlich und gut vorbereitet zum Unterricht.
6.Ich trage zu einem ruhigen und konzentrierten Arbeitsklima bei.
7.Ich erledige alle Hausaufgaben vollständig und sorgfältig.
8.Ich helfe anderen und kann die Unterstützung anderer erwarten.

Konsequenzen:

  • Entschuldigung für Fehlverhalten
  • Einbeziehung der Streitschlichter bzw. Beratungs- / Vertrauenslehrer
  • Wiedergutmachung (Ersatz / Reparatur) und gemeinnützige Tätigkeit
  • Nachholen von versäumtem Unterricht
  • Hausaufgaben eigenverantwortlich nacharbeiten (Fachschaften können fachspezifische Regelungen treffen)
  • sofortige Information der Eltern bei groben Disziplinverstößen (telefonisch oder schriftlich)

Die Schulregeln wurden von der Schulkonferenz am 07.11.2005 einstimmig beschlossen und treten ab 22.11.2005 in Kraft.